Social Day 2010
Oberbürgermeister Feith begleitet Malteser Mahlzeitendienst
Einige Teilnehmer des Malteser Mahlzeitendienstes konnten sich am Sonntag, 7. März über prominenten Besuch freuen. Oberbürgermeister Feith begleitete Ariane Ofra auf ihrer Tour zu den Malteser Kunden. Frau Ofra ist Studentin und bringt an den Wochenenden Essen zu überwiegend älteren Menschen. Ein Dienst, den sie mit viel Freude ausübt und das merkt man ihr an.
In einem kurzen Informationsgespräch berichteten die Malteser Herrn Oberbürgermeister Feith, wie der Malteser Mahlzeitendienst organisiert wird und dass das Mittagessen zwar am Vormittag geliefert würde, in den Thermoboxen aber bis zum Mittag heiß bleibt, so dass jeder dann essen könne, wann er es möchte. Er konnte nun hautnah erleben, dass für viele der Kunden des Malteser Mahlzeitendienstes dies das "Highlight des Tages" ist, ein wichtiger Kontakt zu anderen Menschen und die Möglichkeit zu einem kurzen Schwätzchen.
Frau Hamacher ist 91 Jahre alt und lebt im Friedrichshof. Sie freute sich, wie die anderen Teilnehmer auch, über den Besuch des Oberbürgermeisters und berichtete von ihrem Leben, ihrer fast 100-jährigen Nachbarin und wie sie das Essen findet. Die Malteser bieten täglich mehrere frisch gekochte Menüs an, die sich die Kunden vorher anhand von Wochenplänen aussuchen können und alle weniger als 6 Euro kosten. Zu jedem Menü gehört auch ein Dessert. Seit 1. Januar 2010 beziehen die Malteser die Menüs aus einer anderen Küche als noch im vergangenen Jahr. Das bedeutet noch mehr Frische und ein etwas anderes Angebot. Dass der Wechsel richtig war, zeigen die Reaktionen der Kunden, die das neue Essen sehr lobe
Herr Oberbürgermeister Feith lies es sich nicht nehmen, den von ihm besuchten Teilnehmern das Essen persönlich zu überreichen, und war ebenso beeindruckt von den Geschichten, die er erzählt bekam wie von der Organisation, die dahinter steckt. Schließlich bieten die Malteser ein ganzes Netzwerk aus Diensten an, die teils hauptamtlich und teils ehremamtlich erbracht werden. So wird der Mahlzeitendienst nicht nur durch den Hausnotruf, sondern auch durch einen Besuchs- und Begleitungsdienst ergänzt.
"Ich freue mich, dass wir Malteser u.a. durch den Mahlzeitendienst dazu beitragen können, dass Menschen möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung leben können, getreu unserem Motto ….weil Nähe zählt." sagt Doris Hoffmann, Stadtbeauftragte der Malteser in Solingen/Remscheid, die den Oberbürgermeister begleitete.
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