35. Dürpelfest 2009
Malteser ziehen Bilanz
Der Sonntag ist auf dem Dürpelfest ein traditioneller Familientag und so wundert es nicht, dass die Malteser an diesem Tag bis zum frühen Abend kaum im Einsatz waren. Leider haben während des Festes viele Besucher Ihre Gläser nicht wieder an die Stände zurück gebracht, sondern an ihnen geeignet erscheinenden Stellen auf dem Boden, an Pflanzkübel oder in Hauseingänge gestellt. Das hatte zur Folge, dass die Malteser mehrere Personen versorgen mussten, die in Glasscherben getreten sind. Einige mussten zum Nähen ins Krankenhaus gebracht werden. Sabina Vermeegen, die bei der OWG das Dürpelfest organisiert, wurde ebenfalls Opfer der Glasscherben. Durch eine feste Sohle hindurch bohrte sich die Spitze des Glases, die zum Glück nur recht klein war, so dass sie weiter am Fest teilnehmen konnte und als Ansprechpartner für Malteser und Standbetreiber da war.
Insgesamt waren Rettungs- und Krankenwagen der Malteser acht Mal im Einsatz, teilweise mit Notarzt. Neben den Schnittverletzungen sowie Personen mit übermäßigem Alkoholkonsum wurden u.A. auch zwei Personen mit Unterkühlung versorgt. Das recht kühle Wetter in Kombination mit Regen und relativ leichter Kleidung führte laut Einsatzleiter Klaus Klum dazu, dass die beiden Personen unterkühlt waren. Sie fuhren, nachdem sie von den Maltesern mit Decken und warmen Getränken versorgt wurden und sich so aufwärmen konnten, nach Hause. Ob sie wärmer angezogen wieder zurück kamen, wissen die Malteser nicht.
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