Dürpelfest 2009
Das Jubiläumsfest
Die Malteser versehen beim Jubiläumsdürpelfest den Sanitätsdienst in routinierter Weise, denn sie sind bereits seit dem ersten Dürpelfest dabei und können so auf langjährige Erfahrungen zurück greifen. Der starke Regen am Freitag hielt die Solinger nicht davon ab, mit guter Laune das Dürpelfest zu besuchen. Insgesamt war es aber etwas ruhiger und so hatten auch die Malteser nur wenige Einsätze.
Die Helferinnen und Helfer der Malteser, die täglich in zwei Schichten im Einsatz sind, kommen nicht nur aus Solingen, sondern auch aus der näheren Umgebung sowie Bonn und Mönchengladbach. Thomas Köhn von den Maltesern in Bonn ist bereits zum dritten Mal dabei, um die Malteser in Solingen zu unterstützen. Er ist eingesetzt als Abschnittsleiter für den unteren Festbereich von der Baustraße bis zum Marktplatz. "Das Dürpelfest ist ein schönes und gemütliches Stadtteilfest, das besonders für Familien geeignet ist. Bis jetzt haben wir nur kleinere Einsätze gehabt, wie z.B. Pflaster kleben. Gott sei Dank gab es keine schwerwiegenderen Vorkommnisse. Ich hoffe, dass dies bis zum Ende des Festes so bleibt und natürlich auch, dass das Wetter weiter mitspielt."
Zwar gibt es auf dem Dürpelfest wieder Köstlichkeiten für jeden Geschmack zu essen, dennoch ist der Verpflegungstrupp der Malteser im Dauerstress. Er sorgt wie immer dafür, dass Malteser, THW sowie die Bühnentechniker während des Wochenendeinsatzes ausreichend verpflegt werden, d. h. es werden drei Mahlzeiten am Tag gestellt – vom Frühstück bis zum Abendessen. Das Frühstück ist insbesondere notwendig, weil einige der auswärtigen Einsatzkräfte in der Dienststelle der Malteser übernachten. Dass die Nächte nicht zu kurz werden, dafür ist durch den reibungslosen Ablauf beim Dürpelfest am Abend gesorgt. "Es ist beeindruckend, wie schnell sich das Gelände leert und wie gut das Ende des Getränkeausschanks eingehalten wird." so Köhn. "Das sind wir von anderen Festen nicht gewohnt. Auch wenn z.B. um 24 Uhr Schluss sein soll, so endet unser Einsatz oft erst in den frühen Morgenstunden."
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