Jeck un jesund durch de Fastelovend
Tipps für den Karneval
Der Countdown zum großen Finale der Karnevalssession 2009 läuft. Mit Weiberfastnacht und den großen Umzügen am Sonntag und Rosenmontag nicht nur in den Karnevalshochburgen Düsseldorf, Köln und Mainz sondern natürlich auch im Bergischen Land steigt aber nicht nur die Fieberkurve der Jecken, sondern leider auch wieder die Verletzungs- und Unfallgefahr entlang der Züge.
"Viele Blessuren, Unfälle und Verletzungen sind vermeidbar, wenn man ein paar Tipps beherzigt", so Lehrrettungsassistent Wolfgang Guenther von den Maltesern.
Hier die wichtigsten Tipps:
- Finger weg von Drogen, Aufputschmitteln und zu viel alkoholischen Getränken. Gerade die berüchtigten "Kurzen" bewirken oft das Gegenteil. Sie kühlen den Körper unnötig aus und beschleunigen den Promilleprozess. Das gilt ganz besonders für Jugendliche, an deren Vernunft wir appelieren. Hier sind auch immer mehr die Händler gefragt, Jugendlichen keinen Alkohol - und das schließt insbesondere die beliebten Alkopops ein - zu verkaufen. Zudem stellen sich immer wieder scheinbar wohlmeinende Erwachsene zur Verfügung, um für die Jugendlichen Alkohol einzukaufen. Diese Erwachsenen fordern wir auf zum Schutz der Jugendlichen dies zu unterlassen.
- Deshalb lieber auf warme Getränke (Tee) oder Alkoholfreies zurückgreifen.
- Wer die Züge von Anfang bis Ende mitfeiern möchte, sollte ausgeschlafen sein.
- Die Kostüme sollten dem Wetter entsprechend gewählt werden. Wer halb nackt wie in Rio feiern möchte, sollte zumindest nicht auf festes Schuhwerk verzichten. Glasscherben sind die größten Feinde ungeschützter Füße!
- Nicht alles Gute kommt von oben. Kamelle und Strüßjer können bei Unachtsamkeit auch ins Auge gehen.
- Drängeln und schubsen auf jeden Fall vermeiden.
- Lieber in der Gruppe feiern und auf den Nachbarn achten.
- Unbedingt den Anweisungen der Wagenengel und Ordner folgen. Absperrungen respektieren.
- Ausreichend essen und hin und wieder eine Pause beim Feiern einlegen.
- Konflikten aus dem Weg gehen, vor allem wenn doch zu viel Alkohol im Spiel ist.
Sollte dennoch etwas passieren, auf jeden Fall die Ruhe bewahren und Hilfe herbeiholen.
Solig lot jonn, Alaaf und Helau! Ihre Malteser in Solingen und im Bergischen Land
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